Was ist Teilzeit-Ausbildung?

Ausbildung heißt Lernen im Betrieb
und Lernen in der Berufs-Schule.

Das heißt duale Ausbildung.

Die Ausbildung beginnt nach der Schul-Zeit.

Man kann auch später anfangen.
Wenn man Kinder hat.
Oder wenn man sich um Angehörige kümmert.
Dann hat man wenig Zeit.
Man kann beides machen:
Ausbildung und Arbeit in der Familie.

Mit der Teilzeit-Ausbildung geht das.
Das muss man dem Chef oder der Chefin sagen.

Die Zeit im Betrieb ist kürzer.
Man kann früh nach Hause gehen.
Die Zeit in der Schule ist nicht kürzer.

Man muss sagen,
wie viele Stunden man arbeiten kann.
Das soll man mit dem Chef
oder der Chefin besprechen.

Man kann 25 Stunden in der Woche verabreden.
Oder 30 Stunden.
Oder 35 Stunden.
Das ist alles Teil-Zeit.

Man geht an einem Tag in der Woche
in die Berufs-Schule.
Die anderen Tage arbeitet man im Betrieb.

Die Stunden aus der Schule
muss man abziehen.
Dann bleiben die Stunden im Betrieb.

Zum Beispiel:
30 Stunden gesamt
minus 8 Stunden Schule
gleich 22 Stunden Arbeit im Betrieb.

Wenn man 20 bis 24 Stunden macht,
dauert die Ausbildung 1 Jahr länger.
Wenn man 25 Stunden macht
oder mehr Stunden,
dauert die Ausbildung nicht länger.

Man verdient weniger in der
Teilzeit-Ausbildung.
Es wird gerechnet,
wie viele Stunden in der Woche
man die Teilzeit-Ausbildung macht.

Man bekommt Extra-Geld
zum Leben,
für die Wohnung,
für die Kinder
und für Bücher.

Man muss einen Antrag ausfüllen.
Dann bekommt man Extra-Geld.

Kinder werden krank.
Dann darf man zu Hause bleiben.

Der Arzt muss sagen, dass das Kind krank ist.
Er schreibt einen Kinder-Kranken-Schein.

Das Kind darf nicht älter
als 12 Jahre sein.

Man darf 20 Tage zu Hause bleiben.
Wenn man zwei Kinder hat,
darf man 40 Tage zu Hause bleiben.
Wenn man verheiratet ist,
muss man die Tage teilen.
Jeder darf 10 Tage zu Hause bleiben,
wenn man 1 Kind hat.

Jeder darf 20 Tage zu Hause bleiben,
wenn man 2 Kinder hat.

Wenn man mehr Kinder hat,
darf man zusammen 25 Tage zu Hause bleiben.

Das ist die Ober-Grenze.

Wenn die Tage verbraucht sind,
und ein Kind wird krank,
muss man mit dem Chef oder der Chefin sprechen.
Man kann Urlaub nehmen.

Wer kann helfen?
Wenn man eine Teilzeit-Ausbildung
machen will,
soll man Fragen.
Bei der Arbeits-Agentur oder beim Job-Center.
Dort gibt es Infos und Hilfe.

Man muss die BCA fragen.
BCA ist die Abkürzung für
Beauftragte für Chancen-Gleichheit am
Arbeits-Markt.

Die BCA ist eine Frau.
Sie kennt alle Antworten.
Sie hilft Frauen, wieder arbeiten zu gehen.
Oder eine Teilzeit-Ausbildung zu machen.

Die BCA stehen unter „Beratung“ >>

Man muss auf den Stadt-Namen klicken.
Dann auf (Teilzeit-)Ausbildung klicken.

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